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Nach zwei intensiven Tagen im Forum Fribourg am 1. und 2. März 2013 steht die Klassierung in den verschiedenen Kategorien fest. Bei den Holsteins kürte Preisrichter David Boyd aus Irland die Boss Iron-Tochter Decrausaz O'Kalibra von GS Alliance und Pat Conroy zum Grand Champion. Den Gesamtsieg bei den Red Holsteins vergab der dänische Preisrichter Niels Erik Haahr an die Jordan-Tochter Irene von den Gebrüdern Schrago.
Für die hervorragend vorbereitete und präsentierte deutsche Mannschaft verlief die Europaschau in der Schweiz vor allem im Holstein-Wettbewerb ausgesprochen erfolgreich. Ein Höhepunkt aus deutscher Sicht war die Siegerauswahl der mittleren Klassen. Hier standen mit FG Ice und SLH Ginger gleich zwei deutsche Kühe im Ring. Die Jasper-Tochter FG Ice von Egon Strudthoff, Dötlingen, sicherte sich unter dem großen Beifall der deutschen Schlachtenbummler den Reservesieg dieser Kategorie. Mit zwei Ia-, zwei Ib- und einem Ic-Preis hat das deutsche Team gerade angesichts einer extrem starken Konkurrenz sehr gut abgeschnitten. Ebenfalls erwähnenswert ist die Platzierung der beiden älteren Kühe LOH Nasty Girl und Lady Gaga. Sie traten in der vom Preisrichter als beste Klasse bezeichneten Konkurrenz an und stellten, auf Rang 4 und 5 platziert, ihre Qualität klar unter Beweis.
Auch wenn der Einzelwettbewerb für die deutschen Red Holsteins nicht ganz so erfolgreich verlief, konnten sie im Länderwettbewerb dann doch punkten und erreichten hinter der Schweiz den zweiten Platz. Für einen echten Paukenschlag sorgte am Ende der Länderwettbewerb der Holsteins, an dem insgesamt 13 Teams teilnahmen. Nach einem spannenden Finale musste die deutsche Mannschaft nur Spanien und der Schweiz den Vortritt lassen und konnte so noch einen großartigen Erfolg für sich verbuchen.
Bereits am Freitag hatten die deutschen Jungzüchter für einen positiven Auftakt der Schau gesorgt. Da die beiden vorab qualifizierten Teilnehmer ausgefallen waren, hatten sich Jake Lohmöller und Katharina Wendt kurzfristig als Ersatz zur Verfügung gestellt. Obwohl sie sich deshalb gerade auf den Clipping-Wettbewerb nicht so intensiv vorbereiten konnten, wie es die Teilnehmer aus anderen Ländern getan hatten, präsentierten sie sich sehr gut. In der Junior-Klasse belegte Jake Lohmöller Platz 7, und Katharina Wendt, die im Vorführwettbewerb Platz 4 belegte, kam in der Gesamtwertung der Senior-Klasse auf Rang 5.
Die Veranstaltung zog rund 12‘000 Besucherinnen und Besucher vom ganzen Kontinent an – ein grossartiges Resultat für diesen Wettbewerb, der zum ersten Mal in der Schweiz ausgetragen wurde. Die Tribüne um den Ring war voll besetzt, und es herrschte eine herzliche und freundschaftliche Atmosphäre. Ergebnislisten des Wettbewerbs:Die Auswahl der Kühe für die Vorbereitung der Europäischen Holsteinschau 2013 ist getroffen.
Eine Kommission, bestehend aus Cord Holste, Cord Hormann und Markus Mock, ist in der zweiten Kalenderwoche des neuen Jahres durch ganz Deutschland gefahren, um sich alle interessanten Kühe, die von den Züchterinnen und Züchtern in den letzten Monaten gemeldet wurden, anzuschauen. Nach ca. 5.000 km und mehr als 60 Kühen auf 44 verschiedenen Betrieben, musste dann eine erste Entscheidung getroffen werden. Das Resultat ist ein vorläufiges Schaukontingent von insgesamt 29 Kühen (18 sbt +11 rbt) die von 21 Betrieben aus ganz Deutschland stammen. Ab Freitag, dem 25. Januar werden diese Tiere in Bissel, Oldenburg zur Vorbereitung zusammengezogen. Jörg Seeger und sein Team werden dann die weiteren Vorkehrungen zur Vorbereitung der Tiere bis zur Europaschau übernehmen.
Aktuell teilnehmende Delegationen
28 Tage vor der Europäischen Holsteinschau 2013 haben 18 Delegationen ihre Teilnahme in der Schweiz bestätigt. Damit werden insgesamt 167 Kühe in den verschiedenen Kategorien aufgeführt. Für den Jungzüchterwettbewerb sind 29 Teilnehmer aus 15 Ländern Europas angemeldet. Finnland, Irland und Schweden reisen speziell für den Jungzüchterwettbwerb an.
16 Länder und 176 Kühe zählt das aktuelle Schau-Kontingent der Europäischen Holsteinschau 2013 in Fribourg.
Für den Europäischen Wettbewerb der Jungzüchter haben sich 32 Teilnehmer aus 15 Ländern angemeldet.
Zugleich hat der Vorstand des Europäischen Holstein- und Red Holstein Verbandes die Namen der Preisrichter, die die schönsten Kühe Europas küren werden, veröffentlicht. Für den Einzelwettbewerb wird demnach David Boyd aus Irland die Ehre haben.
Der irische Züchter David Boyd bewirtschaftet zusammen mit seinem Bruder einen Milchbetrieb in Glaslough. Die Herde mit dem Namen Glaslough Holsteins setzt sich aus 50 Milchkühen und 80 Aufzuchtrindern zusammen. Die Durchschnittsleistung liegt bei 10'300 kg Milch mit 3.69% Fett und 3.29% Eiweiss in 305 Tagen. Die Herde zählt 14 EX- und 33 VG-Kühe. 2011 wurden 20 Erstmelkkühe als VG eingestuft, zwei davon als VG88. David hat auch viel Erfolg an Ausstellungen. So wurde er insbesondere zum besten Züchter und besten Aussteller an der National Show 2011 gekürt. Zudem amtet David seit mehr als 20 Jahren als anerkannter Richter des Irischen Holsteinzuchtverbands (Irish Holstein Friesian Association IHFA); er ist auch Vorstandsmitglied des IHFA. Er hat bereits zahlreiche Ausstellungen in Irland, England, Portugal und Italien gerichtet und nahm an den vier letzten Workshops der europäischen Richter teil.
Der Red Holstein- Wettbewerb wird durch den Dänen Niels Erik Haahr gerichtet.
Niels Erik Haahr, Züchter in Dänemark, besitzt mit seiner Familie die Milchviehherde Anderstrup Holsteins. Diese zählt 300 Kühe, die eine Durchschnittsleistung von 14'600 kg Milch in 365 Tagen aufweisen. Anderstrup Holsteins hat ein intensives Zuchtprogramm entwickelt mit mehr als 200 Kälbern pro Jahr aus Embryonentransfers. Die Zuchtherde liefert viele Stiere an die Besamungsstationen in Dänemark und Deutschland. Anderstrup Holsteins nimmt ebenfalls häufig an Ausstellungen teil und hat bereits 25 Titel an der National Show gewonnen. Niels Erik amtet als Richter seit dem 16. Lebensjahr und ist heute anerkannter Richter. Er hat viele regionale Shows in Dänemark gerichtet sowie viermal die National Show.
Mehr als 30 Fachstände, insbesondere von Holsteingenetik-Lieferanten sowie Melkausrüstungs- und Viehfutterhändlern, erwarten die Besucherinnen und Besucher der internationalen Veranstaltung in Fribourg. Noch 7 Monate, dann startet erneut der Wettkampf um die schönsten Holsteins in Europa. Auch in Deutschland hat die Startphase zur Europaschau bereits begonnen. Nach dem in Cremona 2010 erzielten Ergebnis heißt es nun, an das erfolgreiche Abschneiden in den Vorjahren anzuknüpfen, was aufgrund der immens großen Konkurrenz nicht einfach wird. Trotzdem wird das deutsche Team alles tun, um mit einen guten Auftritt in der Schweiz Werbung für die deutsche Holsteinzucht zu machen.
Team Deutschland Ein hochmotiviertes und engagiertes Team, mit Jörg Seeger als Teamleiter arbeitet zurzeit daran die besten Holsteins und Red Holsteins in Deutschland ausfindig zu machen. Über Facebook wurde bereits eine Gruppe
Das Programm Aufgrund der geringen Beteiligung an der vergangenen Nachzuchtpräsentation in Cremona 2010 sollen in der Schweiz keine Nachzuchten im Ring vorgestellt werden. Es besteht leider nicht einmal die Möglichkeit, Töchtergruppen am Stand zu präsentieren.
Dienstag, 26. Februar
Freitag, 1. März
Samstag, 2. März
Übrigens: Um ausländischen Besucherinnen und Besuchern den Aufenthalt möglichst zu vereinfachen, können Hotels auf der Homepage des Veranstalters reserviert werden. SWISS Airlines gewährt den Teilnehmern aus europäischen Ländern Spezialtarife und Rabatte bis zu 25%, wenn die Reservation auf der Homepage des Wettbewerbs erfolgt. Die schönsten Holsteins und Red Holsteins Europas geben sich am 01. und 02. März 2013 in der Schweiz ein Stelldichein. Auch Deutschland beabsichtigt mit einer Schau-Beteiligung von 10 Holsteins und 10 Red Holsteins am internationalen Wettbewerb teilzunehmen.
Veranstaltungsort für das internationale Schaufenster der europäischen Holsteinzucht wird das Ausstellungszentrum Forum Fribourg im Schweizer Kanton Freiburg sein. In den letzten Jahren hat die Europaschau immer mehr an Ansehen und Zulauf gewonnen, sodass 2013 rund 170 Kühe erwartet werden. Angemeldet haben sich neben der Schweiz als Veranstaltungsland auch Belgien, Frankreich, Großbritannien, die Niederlande, Italien, Kroatien, Luxemburg, Österreich, Polen, Rumänien, Schweden, Spanien, Tschechien und Ungarn. Die britische Delegation überquert zum ersten Mal den Ärmelkanal, um am europäischen Wettbewerb teilzunehmen, Dänemark und Irland werden in der Schweiz nicht dabei sein. Die Vorauswahl der deutschen Schaukollektion soll durch die renommierten Züchter Klaus-Dieter Augustin, Cord Hormann, Markus Mock, Marko Radke, Jörg Seeger, Manfred Uhrig und Matthias Zens erfolgen. Im Vordergrund der Auswahl stehen neben der bekannten Schau-Elite auch Kühe, die bisher unentdeckt geblieben sind. Hier bittet die Planungsgruppe alle Züchter, die ein Auge für harmonische und ausdrucksstarke Kühe besitzen, sich mit konstruktiven Vorschlägen an das Auswahlteam zu wenden. Für eine deutsche Teilnahme gelten folgende Bedingungen:
Als weiteres Highlight wird das Programm der Schau durch einen Jungzüchter-Wettbewerb komplettiert. Zum zweiten Mal werden sich jeweils zwei Jungzüchter aus den teilnehmenden Ländern dem Young Breeders‘ Showmanship Contest stellen. Bewertet werden das Vorbereiten (Clipping) sowie das Vorführen und die Präsentation der Tiere. Die Qualifikation der deutschen Teilnehmer findet beim Bundesjungzüchtertreffen am 24. November 2012 in Alsfeld statt. Zusätzlich zu den Schauwettbewerben ist auch eine internationale Auktion geplant.
Zur Info: Die Schweiz kann die teilnehmenden Nationen lediglich aufgrund einer Spezialbewilligung des Bundesamtes für Veterinärwesen als Veranstalter der Europäischen Holsteinschau willkommen heißen. Während der Dauer der Veranstaltung wird das Ausstellungszentrum Forum Fribourg als europäische Enklave betrachtet. Die europäischen Kühe können deshalb nur in plombierten Lastwagen nach Fribourg gelangen. Dies ermöglicht es, den IBR Anforderungen zu genügen, unabhängig vom sanitären Status der jeweiligen Länder. Weitere Informationen: |





Ergebnisse des Jungzüchter-Wettbewerbs