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18.02.2009 RSS Feed

Holstein und Fleckvieh in der Milchviehhaltung weltweit führend

 

Weltweit konzentriert sich die Milchviehhaltung auf sieben Rasseblöcke. Dabei ist die Abgrenzung zwischen den Populationen manchmal unklar oder die Übergänge sind fließend. Beispiele dafür sind die Differenzierung oder Verschmelzung von Schwarz- und Rotbunt, die Einbeziehung der finnischen Ayrshire in den Rotviehblock Skandinaviens und des Baltikums sowie die Verbingungen dieses Blocks zum Braunvieh. Der letzte ICAR-Bericht liefert dazu Zahlen über die Bedeutung der Rassen im Jahr 2006. Demnach verfügen innerhalb Europas neben schwarzbunten und rotbunten Holsteins noch das Fleckvieh, Rotvieh und Braunvieh über hinreichende Populationen für Zuchtfortschritt und erfolgreiche Vermarktung (siehe Tabelle). Hinter den 19 „anderen Rassen“ verbergen sich traditionsreiche britische Rassen wie Ayrshire, Guernsey und Shorthorn sowie die Kontinentalrassen Abondance, Gelbvieh, Valdostana, Grauvieh, Pinzgauer, Weißblaue Belgier, Finnische Landrasse, Wäldervieh und andere.

Während fast überall in den entwickelten Ländern Reinzucht betrieben wird, ist in der Milchviehhaltung Neuseelands eine Ausbreitung der Kreuzungszucht erkennbar. (ADR)

 

 

Rasseverteilung der vom ICAR erfassten Laktationen, 2006

 

Rasse

EU

Weltweit

Länder

Laktationen

Länder

Laktationen

Mio.

%

Mio.

%

Holstein, Sbt

23

7,95

72,1

31

14,04

73,4

Fleckvieh

  8

1,35

12,3

10

1,55

  8,1

Jersey

10

0,08

  0,7

18

0,75

  3,9

Rotvieh

  8

0,50

  4,5

10

0,66

  3,5

Braunvieh

  9

0,34

  3,1

13

0,50

  2,6

Montbéliarde

  3

0,40

  3,6

3

0,40

  2,1

Normande

  2

0,26

  2,4

2

0,26

  1,4

19 andere Rassen

 

0,07

  0,6

 

0,14

 0,8

Reinzucht

23

10,95

99,3

36

18,30

95,7

Kreuzungen

  1

0,08

0,7

  2

0,83

  4,3

Summe

23

11,03

100

36

19,13

100



Aktuelles...

 


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